Rücken- und Kreuzschmerzen

Als „Rheuma“ (auch: Rheumatismus) werden im Volksmund rheumatische Erkrankungen bezeichnet.

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Rheuma

1. Überblick: Was ist Rheuma?

Als „Rheuma“ (auch: Rheumatismus) werden im Volksmund rheumatische Erkrankungen bezeichnet. Der medizinisch korrekte Fachausdruck für Rheuma lautet „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“. Insgesamt umfasst dieser rheumatische Formenkreis über 100 unterschiedliche Erkrankungen, die sich sowohl in schmerzhaften Entzündungen am Stütz- und Bewegungsapparat als auch in entzündlich-rheumatischen Erkrankungen von Organen äußern können. Natürliche Hilfe von innen bei rheumatischen Schmerzen in Knochen, Knochenhaut, Gelenken, Sehnen und Muskeln bietet ein chemiefreier Wirkstoff (in Rubaxx Tropfen , den meistverkauften Arzneitropfen bei rheumatischen Schmerzen in Deutschland*).

PhysiotherapieGrundsätzlich können rheumatische Erkrankungen in jedem Lebensalter auftreten, also sowohl bei Kindern als auch bei älteren Erwachsenen. Die Ursachen von Rheuma sind äußerst vielfältig und zu einem großen Teil auch noch unbekannt. Daher sind auch die Symptome bei Rheuma nicht einheitlich und hängen stark davon ab, welche rheumatische Erkrankung genau vorliegt. Außerdem ist die Früherkennung bei Rheuma von zentraler Bedeutung: Erfolgt die ärztliche Rheuma-Diagnose schon im Anfangsstadium, lässt sich der Krankheitsverlauf mit einer speziell auf den Patienten zugeschnittenen Therapieplanung meist positiv beeinflussen.

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Auf der Suche nach einer chemiefreien Behandlung, die rheumatische Schmerzen in Rücken und Gelenken ebenso wirksam wie schonend bekämpft, wurden Forscher auf einen speziellen Wirkstoff aufmerksam. Dieser stammt aus einer Arzneipflanze, die vor allem in Nord- und Südamerika wächst und lange Zeit in Vergessenheit geraten war: Er wirkt schmerzlindernd bei rheumatischen Schmerzen in Knochen, Gelenken, Sehnen und Muskeln und ist zugleich gut verträglich. Enthalten ist der Wirkstoff in Rubaxx Tropfen .

Die Bezeichnung „rheumatischer Formenkreis“ ist sehr weit greifend. Laut WHO gehören zu Rheuma per Definition „Krankheiten des Bewegungsapparates, die mit Schmerzen und Bewegungseinschränkung einhergehen können“. Zu diesen unterschiedlichen Krankheitsbildern zählen die folgenden vier Hauptgruppen:

1. Autoimmunbedingte, entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie z.B.

  • rheumatoide Arthritis (RA, auch rheumatische Arthritis oder chronische Polyarthritis)
  • Spondylarthropathien wie Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis
  • Kollagenosen (Entzündungen des Bindegewebes) und Immunvaskulitiden (Gefäßentzündungen) wie Lupus erythematodes, Morbus Wegener oder Polymyalgia rheumatica
  • Juvenile idiopathische Arthritis (Rheuma bei Kindern und Jugendlichen)
  • Reaktive Arthritiden (Gelenkentzündungen nach Infektionen der Atemwege, des Urogenitalsystems oder des Darms)

 

2. Stoffwechselstörungen mit rheumatischen Beschwerden wie

  • Gicht (Störung des Harnsäurestoffwechsels)

 

3. Degenerative rheumatische Erkrankungen (Gelenkverschleiß)

  • Arthrose (Verschleißrheuma)

 

4. Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen der Weichteile (Muskulatur und Sehnen) wie

  • Weichteilrheumatismus/Weichteilrheuma (wie z.B. Fibromyalgie)

Rheumatoide Arthritis ist die häufigste rheumatische Erkrankung

Meist versteht man unter dem Begriff „Rheuma“ die Krankheit rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt. Sie ist die am häufigsten vorkommende chronische Gelenkentzündung: In Deutschland leiden etwa 600.000 Menschen an der rheumatoiden Arthritis. Die Krankheit kommt bei Frauen etwa dreimal häufiger vor als bei Männern. Der Erkrankungsgipfel bei der rheumatoiden Arthritis liegt zwischen dem 55. und dem 65. Lebensjahr.

In den folgenden Kapiteln wird diese Einteilung in vier Hauptgruppen von Rheuma beibehalten, um umfassende Informationen zu den spezifischen rheumatischen Erkrankungen beschreiben zu können.

2. Rheuma-Ursachen sind vielfältig

Entgegen der landläufigen Annahme, dass nur Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter an Rheuma erkranken, können auch Kleinkinder von rheumatischen Erkrankungen betroffen sein. Somit gehört das Alter nicht zu den primären Ursachen von Rheuma. Allgemein gilt: So unterschiedlich die Erkrankungen sind, die zum rheumatischen Formenkreis gehören, so unterschiedlich sind bei Rheuma folglich auch die Ursachen. Eine allgemeine Aufstellung von Ursachen für rheumatische Erkrankungen lässt sich also nicht bestimmen. Vielmehr muss bei der Bestimmung von Rheuma-Ursachen jedes Krankheitsbild für sich betrachtet werden.

1) Ursachen von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Eine Gemeinsamkeit der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist eine Störung des Immunsystems. Heißt: Bei den so genannten Autoimmunkrankheiten greift der Körper aufgrund des fehlgeleiteten Immunsystems seine eigenen Strukturen an. Im Fall einer rheumatoiden Arthritis äußert sich diese Störung beispielsweise über einen Angriff von Zellen des Immunsystems gegen die eigene Gelenkinnenhaut. Außerdem vermuten Forscher, dass gerade die autoimmunbedingten, rheumatischen Erkrankungen aufgrund genetischer Vorbelastung ausbrechen können. Für diese Theorie der genetischen Veranlagung spricht, dass in einigen Fällen familiäre Häufungen dieser Krankheiten des rheumatischen Formenkreises vorkommen. Manche Betroffene weisen charakteristische genetische Marker auf, die für einen Einfluss der Genetik sprechen. Allerdings sind die genauen medizinischen Umstände von Autoimmunerkrankungen noch nicht vollständig geklärt, daher ist ein fehlgeleitetes Immunsystem als Ursache von Rheuma auch nicht ursächlich behandelbar.

Rheumatisches Fieber

Das rheumatische Fieber ist eine Reaktion des Autoimmunsystems auf Infektionen mit sogenannten Streptokokken-A Bakterien. Die nach der Entzündung gebildeten Antikörper greifen allerdings nicht nur die Bakterien an, sondern auch körpereigene Strukturen. Auch Gelenke können dann von der Infektion betroffen sein. In Deutschland kommen diese Erreger allerdings nur selten vor.

2) Gicht: Stoffwechselstörungen als Rheuma-Ursachen

Neben einem fehlgeleiteten Immunsystem kann hinter rheumatischen Beschwerden auch eine Stoffwechselstörung stecken. Im Fall von Gicht, einer Krankheit des rheumatischen Formenkreises, handelt es sich um eine übermäßige Ansammlung von Harnsäure im Blut. Folglich entstehen Harnsäure-Ablagerungen (so genannte Harnsäurekristalle) in Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln, Ohrknorpeln oder in der Haut. Die Folge für Betroffene sind schmerzhafte Gelenkschmerzen und -entzündungen.

3) Gelenkverschleiß als eine der Ursachen von Rheuma

Eine weitere Rheuma-Ursache kann neben einer Autoimmunkrankheit oder Stoffwechselstörung auch ein Gelenkverschleiß sein. Dies ist beispielsweise der Fall bei den degenerativen rheumatischen Erkrankungen wie Arthrose (Verschleißrheuma) oder Osteoporose.

GelenkverschleißFaktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht, Fehl- oder Überbelastung, aber auch die natürliche, körperliche Alterung oder eine genetische Veranlagung begünstigen den Gelenkverschleiß. Besonders die letzten zwei Punkte werden immer wichtigere Gründe für die Entstehung von Arthrose: Aufgrund der zunehmend älter werdenden Bevölkerung und der veränderten Lebensgewohnheiten (schlechtere Ernährung, vermehrtes Übergewicht, reduzierte Bewegung) leiden auch immer mehr Menschen an Gelenkverschleiß und Knochenbrüchigkeit.

4) Rheuma-Ursachen bei Fibromyalgie noch unklar

Fibromyalgie, eine Form von Weichteilrheumatismus, gehört zu den Krankheitsbildern von Rheuma, deren Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind. Als Auslöser gelten neben einer Veranlagung auch verschiedene physische oder psychische Risikofaktoren. Dazu zählen beispielsweise andauernde seelische und körperliche Überbelastung sowie ständiger Stress. Auch traumatische und körperlich fordernde Ereignisse wie sexueller Missbrauch oder andere Formen von körperlicher Gewalt können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an Fibromyalgie zu erkranken. Darüber hinaus gehören Bewegungsmangel, Übergewicht und Rauchen zu den Risikofaktoren des Fibromyalgiesyndroms und damit auch zu den Rheuma-Ursachen. Eine wichtige Rolle bei dieser Form des Weichteilrheumatismus scheint auch die Schmerzverarbeitung und Stressregulation zu spielen. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Menschen, die am Fibromyalgie-Syndrom leiden, Schmerzen im Gehirn oder Stressregulation über die Hormone anders verarbeiten als Nicht-Betroffene. Ob dieser Umstand allerdings eine Ursache von Fibromyalgie oder doch eine Folge des Syndroms ist, konnten die Wissenschaftler noch nicht klären.

Weiteren Untersuchungen zufolge stecken hinter Fibromyalgie Nervenschmerzen als Folge eines gestörten Nervensystems. Restaxil mit seinem 5-fach-Wirkkomplex wirkt anders als die herkömmlichen Schmerzmittel: Die fünf enthaltenen Arzneistoffe (Spigelia anthelmia, Iris versicolor, Gelsemium sempervirens, Cimicifuga racemosa und Cyclamen purpurascens) wurden gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip auf die zu behandelnden Schmerzen abgestimmt. Das heißt: Die enthaltenen Arzneistoffe können in unverdünnter Form schmerzhafte Beschwerden auslösen. Doch in der speziellen Dosierung wie in Restaxil bewirken sie genau das Gegenteil – und bekämpfen die Beschwerden.

Rheuma-Schub: Auslöser können höchst unterschiedlich sein

Bei manchen Patienten treten die rheumatischen Beschwerden als „Rheuma-Schub“ auf. Auslöser davon lassen sich nur schwer voraussagen und sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Außerdem hängen sie stark von der jeweiligen rheumatischen Erkrankung ab und können sowohl psychischer als auch physischer Natur sein.

3. Rheuma-Symptome: Erste Anzeichen erkennen

Da viele unterschiedliche Krankheitsbilder zu den rheumatischen Erkrankungen zählen, gibt es im Fall von Rheuma keine Symptome, die sich universell auf all diese Krankheitsbilder übertragen lassen. Beispielsweise kann Rheuma zu Symptomen in Rücken, Beinen, Augen, Fingern oder Füßen führen. Grundsätzlich können Rheuma-Symptome in vielen unterschiedlichen Körperbereichen – auch gleichzeitig – auftreten. Bei Rheuma gelten als erste Anzeichen

  • Morgensteifigkeit, insbesondere der Finger
  • Gestörte Nachtruhe aufgrund von Einschlaf- sowie Durchschlafproblemen
  • Schmerzen in Sehnen, Muskeln und Gelenken (nachts vor allem Kreuzschmerzen)
  • Knieschmerzen nach längerem Sitzen (auch Zehen, Knöchel oder die Hüfte können betroffen sein)
  • Schwellungen in den Finger- und Handgelenken
  • Abgeschlagenheit

Ein chemiefreier Arzneistoff kann bei rheumatischen Schmerzen Hilfe leisten (in Rubaxx ). Er ist nicht nur wirksam bei rheumatischen Schmerzen in Knochen, Gelenken, Sehnen und Muskeln, sondern auch bei Folgen von Verletzungen und Überanstrengungen. Das Besondere: Die Arzneitropfen Rubaxx sind gut verträglich.

Rubaxx Tropfen

Doch wie äußert sich Rheuma bei den unterschiedlichen rheumatischen Erkrankungen im Speziellen? Dazu werden im Folgenden jede der vier Hauptgruppen von Rheuma und ihre Symptome einzeln betrachtet:

1) Rheuma-Symptome bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Handgelenk_SchmerzZur Hauptgruppe der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen gehören Krankheiten wie die rheumatoide Arthritis (RA, auch rheumatische Arthritis oder chronische Polyarthritis), Psoriasis-Arthritis oder die juvenile idiopathische Arthritis, also Rheuma bei Kindern und Jugendlichen. Als häufigste chronische Gelenkentzündung gilt die rheumatoide Arthritis. Zu ihren Symptomen am Bewegungssystem zählen typischerweise:

  • Gelenkentzündung/Gelenkbeschwerden

Geschwollene, schmerzende und teils gerötete Gelenke. Anfänglich meist an den Hand- und Fußgelenken, im späteren Krankheitsverlauf sind auch andere Gelenke betroffen (Polyarthritis). Im Zuge der Gelenkentzündung kann es auch zur Zerstörung von Gelenkknorpeln oder Sehnen (Sehnenscheidenentzündung) kommen. Die äußerst schmerzhaften Gelenkschädigungen führen dazu, dass sich Gelenke verformen und dadurch auch die Beweglichkeit abnimmt.

  • Morgensteifigkeit

Besonders morgens nach dem Aufstehen leiden viele Betroffene an schmerzenden und steifen Gelenken, überwiegend in den Händen.

  • „Rheuma-Schmerzen“/Gelenkschmerzen

Die von Rheuma verursachten Schmerzen in Gelenken kommen vor allem in Ruhephasen vor, doch auch bei Druck oder unter stärkerer Belastung der betreffenden Regionen.

  • Appetitmangel
  • Gewichtsverlust
  • Verminderte Leistungsfähigkeit

Tipp der Redaktion:
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Bei Rücken- und Gelenkschmerzen leidet nicht nur das Wohlbefinden, auch die Lebensqualität wird enorm eingeschränkt. Wirksame Hilfe bei rheumatischen Schmerzen kann ein natürlicher Arzneistoff leisten (in Rubaxx Tropfen ). Er gilt traditionell als schmerzlindernd bei rheumatischen Schmerzen und ist zugleich gut verträglich. Kein Wunder, dass Rubaxx Tropfen die meistverkauften Arzneitropfen in Deutschland* sind.

Bei der Psoriasis-Arthritis handelt es sich um eine Schuppenflechte, bei der nicht nur die Haut betroffen ist, sondern auch die Gelenke sich schmerzhaft entzünden können. Meist sind kleine Gelenke wie die Finger- oder Zehengelenke entzündet, in seltenen Fällen können auch die Wirbelsäule und die Kreuz-Darmbein-Gelenke betroffen sein. Auch Rheuma bei Kindern (juvenile idiopathische Arthritis) äußert sich durch schmerzhafte Gelenkentzündungen bzw. Entzündungen gelenknaher Strukturen wie Schleimbeutel oder Sehnen(scheiden).

2) Rheuma-Symptome bei Gicht

Fußschmerz_GichtBei Gicht zeigen sich die Symptome der Krankheit klassischerweise über einen ersten Gichtanfall an einem einzigen Gelenk – meist im Grundgelenk der großen Zehe, aber oft auch in den Mittelfußgelenken, Sprung- und Kniegelenken oder den Daumengrundgelenken. Plötzliche Schmerzattacken in den betroffenen, sehr empfindlichen Stellen werden begleitet von Schwellungen und rötlichen oder bläulichen Verfärbungen.

3) Rheuma-Symptome bei Arthrose (Gelenkverschleiß )

Zu den typischen Arthrose-Symptomen gehören neben Gelenkschmerzen auch je nach betroffenem Gelenk (Knie, Hüfte) noch individuelle andere Symptome. Die Schmerzarten unterteilen sich dabei je nach Stadium der Krankheit in

  • Belastungsschmerz (als erstes Anzeichen)

Sobald die Gelenke belastet werden – ob durch einen kurzen Spaziergang oder schwere Tätigkeiten wie Kistenschleppen – verspüren Patienten Gelenkschmerzen. Diese werden anfangs von den Betroffenen oft nicht konkret einem bestimmten Bereich zugeordnet. Insgesamt fühlen sich die Gelenke steif an; zusätzliche Schwellungen an erkrankten Strukturen schränken die Beweglichkeit ein.

  • Bewegungsschmerz (im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf)

Nach den nur phasenweise auftretenden Beschwerden, nehmen die Arthrose-Schmerzen beim Fortschreiten der Krankheit stärker zu. Meist handelt es sich beim Bewegungsschmerz um Anlaufschmerzen, die nach längerem Sitzen oder Liegen vorkommen. Wenn Betroffene bestimmte Bewegungsabläufe als Ursache ihrer Schmerzen bemerken, vermeiden sie diese Bewegungen. Bei der Coxarthrose (Rheuma im Knie) ist mitunter das „Schonhinken“ weit verbreitet.

  • Ruheschmerz (in späteren Krankheitsstadien)

Der Ruheschmerz macht sich, wie der Name schon sagt, auch bei Ruhephasen des Körpers beispielsweise in der Nacht bemerkbar. Durch die Schmerzen haben Betroffene oft keinen erholsamen Schlaf. In dieser Arthrose-Phase kann es außerdem zur Verschlimmerung von Fehlstellungen und Versteifungen des Bewegungsapparates kommen.

Im weiteren Verlauf treten als Rheuma-Symptome bei Arthrose weitere verschleißbedingte Probleme wie beschränkte Beweglichkeit, Kontrakturen (krankhafte Stellungen), Instabilität der Gelenke, Arthrose-Schmerzen oder Krepitationen (Reibe- oder Knackgeräusche) auf.

4) Rheuma-Symptome bei Weichteilrheuma (z.B. Fibromyalgie)

Bei Fibromyalgie, der in Deutschland am weitesten verbreiteten Form von Weichteilrheuma, treten Symptome wie chronische Schmerzen in der Muskulatur oder den Sehnen auf. Betroffen sind typischerweise Bereiche wie Rücken, Kreuz, Nacken oder Brustkorb und Bauch. Auch an den Armen und Beinen kann sich bei Fibromyalgie die schmerzhaften Symptome zeigen. Zusätzlich quälen die Betroffenen Müdigkeit sowie Schlafstörungen. Häufig kommt eine verringerte Belastbarkeit dieser gelenknahen Strukturen hinzu. Bei dieser Form des Weichteilrheumas treten zudem folgende Symptome auf:

  • Magen-Darm-Probleme (Reizdarm)Schulter- und Rückenschmerzen
  • Häufiger Harndrang (Reizblase)
  • Herz- oder Atembeschwerden
  • Erhöhtes Kälteempfinden in den Gliedmaßen
  • Sensibilität gegenüber Gerüchen, Licht oder Lärm
  • Depressive Verstimmungen
  • Innere Unruhe
  • Antriebslosigkeit
  • Angstzustände

Mittlerweile vermuten viele Spezialisten, dass Fibromyalgie ein Ausdruck von Nervenschmerzen ist, die durch Nervenstörungen verursacht werden. Mit seinem 5-fach-Wirkkomplex wirkt ein natürliches Arzneimittel namens Restaxil spezifisch bei Nervenschmerzen – und damit anders als herkömmliche Schmerzmittel. Diese bekämpfen häufig nur Entzündungen und wirken bei Nervenschmerzen somit kaum oder gar nicht.

4. Rheuma erkennen mit ärztlicher Diagnose

Wie erkennt man Rheuma? Zuständig für die Diagnose ist ein so genannter Rheumatologe: Er ist Spezialist auf dem Gebiet der Krankheiten des rheumatischen Formenkreises. In der Regel beginnt die Rheuma-Diagnose zunächst mit einer Anamnese, d.h. der Arzt erfragt die Krankheitsgeschichte des Patienten. Dazu zählen neben aktuellen Beschwerden auch frühere Erkrankungen und deren Therapien. Wichtig ist auch die Erfragung rheumatischer Erkrankungen in der Familie, da bei vielen Formen von Rheuma eine gewisse genetische Veranlagung besteht. Darüber hinaus wird der Betroffene bei Verdacht auf Rheuma auf erste körperliche Anzeichen untersucht: Der Rheumatologe kontrolliert den Bewegungsapparat und seine Beweglichkeit. Als nächsten Schritt kann der Arzt dann Laboruntersuchungen anordnen, um mögliche Antikörper bzw. Marker für Rheuma im Blutbild zu identifizieren. Besonders im Fall von bestimmten Formen von Rheuma (z.B. rheumatoide Arthritis) wird die Diagnose mithilfe von Laboruntersuchungen erleichtert. Ansonsten gehören auch bildgebende Verfahren bei Rheuma zur Diagnose wie:

  • Röntgen
  • Sonografie (Ultraschall)
  • MRT (Magnetresonanztomografie)
  • Computertomographie (CT)

5. Rheuma: Behandlung abhängig von Erkrankung

Rheuma SchmerzenRheuma ist nicht heilbar. Trotzdem kann eine frühzeitige Diagnose und eine auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Therapie das Fortschreiten des Krankheitsprozesses verzögern und die Symptome lindern. Hinter den Krankheiten des rheumatischen Formenkreises stehen oft Entzündungen, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bis hin zur Zerstörung des erkrankten Gewebes auslösen können. Daher versuchen Rheumatologen bei der Rheuma-Behandlung

  • den Schmerz zu lindern
  • den Entzündungsprozess aufzuhalten und
  • folglich eine Gelenkzerstörung zu verhindern.

Trotzdem lässt sich die Frage „Was hilft gegen Rheuma?“ nicht universell beantworten. Jede Therapie muss individuell abgestimmt werden. Grundlegend kann man zwischen medikamentöser und nicht-medikamentöser Rheuma-Behandlung unterscheiden.

Medikamentöse Methoden zur Rheuma-Behandlung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Grundlagen festgelegt, nach denen Rheumatologen einen medikamentösen Behandlungsplan für Patienten erarbeiten. Unterschieden werden generell

  • Basistherapeutika: krankheitsmodulierende Medikamente für die Langzeittherapie
  • Symptomatische Therapeutika: entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente für die Soforttherapie

Diese unterteilen sich wiederum in

  • Kortisonhaltige und
  • nicht kortisonhaltige Präparate (nicht steroidale Antirheumatika)

Häufig setzt sich ein Therapieplan aus verschiedenen Elementen der Sofort- und der Langzeittherapie zusammen und kombiniert unterschiedliche „Rheuma-Medikamente“. So kann der Rheumatologe die Dosierung mit der Zeit oder je nach Stadium fein justieren und Nebenwirkungen reduzieren.

Rheuma: Basistherapie mit Langzeitwirkung

Zu den klassischen Basistherapeutika gehören lang wirkende Antirheumatika. Diese Medikamente haben zwar meist keine Sofortwirkung, diese setzt oft erst nach einigen Wochen ein. Allerdings weisen sie dafür eine Langzeitwirkung auf, auch noch lange nachdem das jeweilige Rheuma-Medikament abgesetzt wurde. Eine ärztliche Betreuung ist bei dieser Form der Rheuma-Behandlung unabdinglich, da die Antirheumatika immunsuppressiv wirken, also die Abwehrkräfte schwächen können und somit Krankheitserreger leichter Infektionen auslösen können. Antirheumatika bewirken eine Eindämmung der Entzündungsaktivität im Körper und halten damit die Zerstörung von Gelenken und gelenknahen Strukturen wie Knorpel oder Sehnen auf.

Zu den typischen Basistherapeutika gehören neben Methotrexat (MTX) bei Rheuma auch

  • Sulfasalazin
  • Chloroquin
  • Leflunomid
  • Ciclosporin
  • Goldsalze

Biologika zur Rheuma-Behandlung

Die neuesten Mittel gegen Rheuma sind so genannte Biologika. Diese gentechnisch hergestellten Eiweißsubstanzen schalten gezielt entzündungsfördernde Botenstoffe aus. Es gibt allerdings noch nicht viele Untersuchungen zu möglicherweise gefährlichen Langzeitwirkungen von Biologika. Zu den bekannten Nebenwirkungen gehören Herzschwäche, ein erhöhtes Risiko für Infektionen und Autoimmunreaktionen. Für viele rheumatische Erkrankungen sind Entzündungsprozesse ausschlaggebend. Werden die Entzündungsbotenstoffe mithilfe von Biologika gehemmt, kann die Zerstörung von Gelenken aufgehalten werden. Zudem wirken diese Mittel schon nach kurzer Zeit, sodass Betroffene schon nach wenigen Tagen keine Schmerzen mehr haben.

Soforttherapie: Mittel gegen Rheuma mit und ohne Kortison (NSAR)

Kortison gilt noch immer als eine der effektivsten Methoden zur Rheuma-Behandlung, insbesondere bei akuten Rheumaschüben. Allerdings sollten Patienten die teilweise belastenden Nebenwirkungen mit dem Nutzen des Rheumamittels abwägen. Der Arzt hat zwei Möglichkeiten, Kortisonpräparate zu verabreichen: Entweder der Patient nimmt das Rheumamittel systemisch (in Tablettenform) ein oder es wird direkt per Injektion in das erkrankte Gelenk gespritzt. Letztere Methode gilt als schonender, da das Kortison bereits direkt an seiner Wirkungsstelle landet.

Kortisonfreie Mittel gegen Rheuma werden hauptsächlich in Anfangsstadien Rheumatoider Arthritis (RA, Polyarthritis) zur Therapie eingesetzt. Im Fachjargon heißt diese Gruppe von Medikamenten nicht steroidale Antirheumatika, kurz NSAR. Zu den weiteren Nebenwirkungen von NSAR gehören:

  • Hautreaktionen
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Schwindel und Konzentrationsstörungen
  • Depressionen

Bekannte Vertreter sind Mittel wie Ibuprofen oder Diclofenac. Bei anfänglichen, milden Verläufen von rheumatischen Erkrankungen wirken NSAR zwar schmerzlindernd. Mediziner warnen allerdings ausdrücklich vor den Nebenwirkungen: NSAR hemmen auch Enzyme, die für den Schutz der Schleimhaut im Magen-Darm-Bereich zuständig sind. Infolgedessen können Patienten Durchbrüche und Geschwüre erleiden.

Rheuma-Behandlung mit natürlichen Arzneimitteln

Auch natürliche Therapien können zwar kein Rheuma heilen. Allerdings haben diese Behandlungsmethoden meist den Vorteil, keine Nebenwirkungen zu haben. Inzwischen gibt es auch natürliche Arzneimittel, die mit großem Erfolg bei rheumatischen Schmerzen eingesetzt werden, wie z.B. die Arzneitropfen von Rubaxx  . Sie tragen mit ihrem schmerzlindernden, chemiefreien Wirkstoff zu einer wirksamen und zugleich schonenden Behandlung von rheumatischen Schmerzen bei. Dank seiner Darreichungsform als Tropfen wird der Wirkstoff direkt über die Schleimhäute aufgenommen. Somit kann er seine schmerzlindernde Wirkung ohne Umwege entfalten. Die Arzneitropfen sind gut verträglich. Schwere Nebenwirkungen chemischer Schmerzmittel, wie Herzbeschwerden oder Magengeschwüre, sind bei Rubaxx nicht bekannt. Wechselwirkungen ebenfalls nicht.

Rubaxx Tropfen

Nicht-medikamentöse Methoden zur Rheuma-Behandlung

Neben der medikamentösen Therapie vervollständigen Physiotherapie und Ergotherapie das Behandlungskonzept bei Rheuma. Physiotherapie soll die Gelenkigkeit des Betroffenen fördern und Verspannungen lösen. Zudem hilft das Kräftigen der Muskulatur, erkrankte Gelenke zu entlasten und so Schmerzen zu lindern. Bei der Ergotherapie geht es eher um den Alltag mit Rheuma: Der Patient lernt gelenkschonende Bewegungsabläufe für alltägliche Situationen.

6. Rheuma vorbeugen mit Ernährung und Bewegung

Zwar sind noch nicht alle Ursachen rheumatischer Krankheiten bekannt. Doch ein allgemein gesunder Lebensstil kann helfen, bekannte Rheuma-Auslöser zu vermeiden:

• Regelmäßige Bewegung

BewegungKörperliche Aktivität ist wichtig, damit die Gelenke mit der sogenannten Gelenkschmiere versorgt werden. Schon der Name verrät: Die Gelenkschmiere sorgt dafür, dass das Gelenk „wie geschmiert“ funktioniert. Auch eine kräftige Muskulatur entlastet die Gelenke und stärkt das Immunsystem. Allerdings sollten gelenkschonende Sportarten (Radfahren, Schwimmen Yoga) bevorzugt werden.

• Gesunde und ausgewogene Ernährung bei Rheuma

Gesunde ErnährungEine allgemeingültige Rheuma-Diät gibt es nicht. Trotzdem spielt bei Krankheiten wie rheumatoider Arthritis (Polyarthritis) oder Weichteilrheuma Ernährung eine wichtige Rolle. Grundsätzlich ist auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, die eine ausreichende Zufuhr von allen wichtigen Nährstoffen garantiert. Außerdem feuern tierische Lebensmittel mit einem hohen Arachidonsäure-Gehalt (z.B. rotes Fleisch, Schweineschmalz, Thunfisch, Eigelb) die Entzündungsprozesse im Körper bewiesenermaßen an und eignen sich daher nicht für die Ernährung bei Rheuma. Dagegen wirken sich Omega-3-Fettsäuren eher entzündungshemmend aus. Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Seefisch (Sardellen, Lachs, Hering) und verschiedene Öle wie Rapsöl, Leinöl oder Walnussöl.

• Rauchstopp

Studien konnten nachweisen, dass Zigarettenkonsum nicht nur auf die Entstehung rheumatischer Erkrankungen Einfluss hat, sondern auch auf deren Verlauf. Daher raten Mediziner bei Rheuma dringend vom Rauchen ab.

* Bei rheumatischen Schmerzen; Absatz nach Packungen, Quelle: Insight Health, 07/2017

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